Kulturkonferenz begrüßt Koalitionsvereinbarung

26 04 2016

Die Kulturkonferenz Sachsen-Anhalt sieht viele ihrer öffentlichen Forderungen in dem neuen Koalitionsvertrag 2016-2021 erfüllt. Hierfür steht zunächst, dass der Kulturetat 1% des Landeshaushaltes, mindestens jedoch 100 Mio. € betragen soll und besondere Höhepunkte (wie z. B. das Bauhausjubiläum 2019) mit zusätzlichen Mitteln zu finanzieren sind. Schon seit vielen Monaten hat die Kulturkonferenz darauf hingewiesen, dass Kunst und Kultur zentrale Orte der Integration von Geflüchteten sind, die Kulturförderung des Landes zu vereinfachen und (z.B. durch mittel- und längerfristige Finanzzusagen) verlässlicher als bisher zu gestalten sei sowie Mitarbeiter institutionell geförderter Einrichtungen tarifgerecht zu bezahlen sind. „Auch dieses“, so der Vorsitzende der Kulturkonferenz Christian Reineke „ist unmittelbar in den Vertrag eingegangen. Dadurch wird einmal mehr deutlich, dass die Kulturkonferenz Sachsen-Anhalt als spartenübergreifender Kultur-Dachverband eine wichtige Beratungsinstanz für gute Kulturpolitik darstellt.“ Jetzt gehe es darum, so Reineke weiter, genau zu verfolgen, in wieweit diese Vorhaben durch die neue Landesregierung auch konkret realisiert werden.


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