Bilanz der Mitgliederversammlung 2017

22 11 2017

Am 20.11.2017 fand die diesjährige Mitgliederversammlung der Kulturkonferenz Sachsen-Anhalt e.V. im Forum Gestaltung Magdeburg statt.

Im thematischen Zentrum standen die Bilanz der Tätigkeiten seit der letzten Mitgliederversammlung, die gegenwärtigen Herausforderungen und die Planungen der Kulturkonferenz für 2018.

So wurde von allen Mitgliedern positiv bewertet, dass sich neben den regelmäßigen Gesprächen der Kulturkonferenz mit dem Minister für Kultur und dem Chef der Staatskanzlei, Herrn Rainer Robra, ebenso eine verstetigte Dialogreihe mit dem Bildungsministerium entwickelt hat. Gleichzeitig wurde festgestellt, dass das bundesweite Interesse an der Kulturkonferenz Sachsen-Anhalt kontinuierlich gestiegen ist, wofür die Teilnahme an einer Podiumsdiskussion der Bundesvereinigung kulturelle Kinder- und Jugendbildung e.V., eine Einladung der Kulturverbände aus Rheinland-Pfalz zu einem Referat nach Mainz (an der auch die Kultur-Abteilungsleiter aus Nordrhein-Westfalen und Niedersachen und der Geschäftsführer des Kulturrats Thüringen teilgenommen haben) und die Verstetigung des jährlich stattfindenden länderübergreifenden Austauschs durch die Mitteldeutsche Kulturklausur mit dem Kulturrat Thüringen und dem Kultursenat Sachsen exemplarisch stehen.

Dem gegenüber übten viele Mitglieder der Kulturkonferenz Kritik an der bisherigen Zuwendungspraxis des Landes: „Wenn Zuwendungsbescheide erst im November des Förderjahres erteilt werden und verspätete vorzeitige Maßnahmebeginne den geplanten Projektbeginn um Monate nach hinten verschieben, besteht ein prinzipielles Verwaltungsproblem “, so Dr. Christian Reineke, Vorsitzender der Kulturkonferenz. „ Es kann nicht sein, dass für Projekte, die im Landesinteresse stehen, Privatkredite aufgenommen werden müssen, um die Honorare der Mitarbeiter vorzufinanzieren. Hier bedarf es einer grundsätzlichen Änderung der Zuwendungspraxis des Landes.“

Für viele Mitglieder der Kulturkonferenz besteht ein weiteres Grundproblem darin, dass nach wie vor die notwendige Eigenbeteiligung von Projektförderung zu hoch ist. Auf dieses Problem hat die Kulturkonferenz auch bei der Novellierung der Kulturförderrichtlinie hingewiesen. So bleibt die paradoxe Situation bestehen, dass zwar Landesfördermittel für Projekte zur Verfügung stehen, sie jedoch nicht von den Projektumsetzenden abgerufen werden können.

Für 2018, so Reineke weiter, hat sich die Kulturkonferenz viel vorgenommen: „Im nächsten Jahr plant die Kulturkonferenz zahlreiche Veranstaltungen, für die schon jetzt hochkompetente Kooperationspartner zur Verfügung stehen. Darunter fallen die drei Fachtagungen zur Digitalisierung im Kulturbereich, zur Kooperation von allgemein bildenden Schulen und außerschulischen kulturellen Bildungseinrichtungen und zur Kultur im ländlichen Raum. Gleichzeitig werden wir anlässlich des 5-jährigen Bestehens der Kulturkonferenz zu einem parlamentarischen Abend einladen und die diesjährige Mitteldeutsche Kulturklausur in Magdeburg durchführen.“

Auf der Mitgliederversammlung der Kulturkonferenz wurde auch eine Nachwahl zum Vorstand durchgeführt. Somit setzt sich dieses Gremium zusammen aus Dr. Christian Reineke (Vorsitzender), Sybille Lucas (stellvertretende Vorsitzende), sowie den Beisitzern Susanne Kopp-Sievers, Dr. Annette Schneider-Reinhardt, Lars Johansen und Ulrich Katzer.



Wahl und Schwerpunkte 2018

21 11 2017

Mitgliederversammlung im Forum Gestaltung, Magdeburg

Die Mitgliederversammlung der Kulturkonferenz Sachsen-Anhalt e. V. hat in den Räumen des Magdeburger Forum Gestaltung eine Nachwahl zum Vorstand durchgeführt. Somit setzt sich das Leitungsgremium aus Dr. Christian Reineke (Vorsitzender) und Sibylle Lucas (Stellvertreterin) sowie den Beisitzern Lars Johansen, Susanne Kopp-Sievers, Ulrich Katzer und Annette Schneider-Reinhardt zusammen.

Neben der Ausrichtung der Mitteldeutschen Kulturklausur 2018 stehen vielfältige Aufgaben auf der Agenda: Ein parlamentarischer Abend ist ebenso geplant wie eine Fachtagung zur Digitalisierung im Kulturbereich. Zur Themenpalette gehört auch die Kooperation von allgemein bildenden Schulen und außerschulischen kulturellen Bildungseinrichtungen und die Kultur im ländlichen Raum.



Mitgliederversammlung am 20. November 2017

16 10 2017

Die diesjährige Mitgliederversammlung der Kulturkonferenz Sachsen-Anhalt wird am 20. November 2017 im Forum Gestaltung Magdeburg stattfinden.

Als Schwerpunktthema soll die Zuwendungspraxis des Landes Sachsen-Anhalt unter besonderer Berücksichtigung verspäteter vorzeitiger Maßnahmebeginne und Zuwendungsbescheide im Fokus stehen. Außerdem wird sich über den aktuellen Bearbeitungsstand zur tarifgerechten Stellenwertung der institutionell geförderten Kulturverbände ausgetauscht. Desweiteren soll eine Tagung zum Thema Digitalisierung im Kulturbereich vorbereitet werden, die die Kulturkonferenz in Kooperation mit der Landesvereinigung kulturelle Kinder- und Jugendbildung Sachsen-Anhalt 2018 veranstaltet. Darüber hinaus wird es um einen Landeskulturkalender Sachsen-Anhalt gehen, den zukünftig die Kulturkonferenz erstellen könnte und schließlich um Förderungsmöglichkeiten, durch die – ähnlich etwa wie beim Kulturrat Thüringen e.V. – eine Geschäftsstelle der Kulturkonferenz Sachsen-Anhalt eingerichtet werden könnte. Zur geplanten Tagesordnung



5. Mitteldeutsche Kulturklausur 2017 in Gera

16 10 2017

Am 8. September 2017 trafen sich die kulturellen Dachverbände Mitteldeutschlands  – neben der Kulturkonferenz Sachsen-Anhalt e. V. , der Kulturrat Thüringen e. V. und der Sächsische Kultursenat – auf Einladung des Kulturrats Thüringen zu ihrer 5. Mitteldeutschen Kulturklausur im Haus Schulenburg in Gera.
Einmal jährlich treffen sich der Sächsische Kultursenat, die Kulturkonferenz Sachsen-Anhalt und der Kulturrat Thüringen zu einem Erfahrungsaustausch.

Foto (v.l.n.r.):
Jörg Dietrich (Kulturrat Thüringen),
Prof. Dr. Eckart Lange (Kulturrat Thüringen),
Sibylle Lucas (Kulturkonferenz Sachsen-Anhalt),
Dr. Christian Reinecke (Kulturkonferenz Sachsen-Anhalt),
Dr. Christoph Dittrich (Sächsischer Kultursenat),
Friederike Koch-Heinrichs (Sächsischer Kultursenat),
Hans-Peter Lühr (Sächsischer Kultursenat),
Dr. Lutz Unbehaun (Kulturrat Thüringen)

(Foto: Kulturrat Thüringen e. V. )



Vortrag der Kulturkonferenz auf bundesweiter Fachtagung in Rheinland-Pfalz

14 06 2017

Die Kulturkonferenz Sachsen-Anhalt e.V. besitzt mittlerweile bundesweiten Modellcharakter. Dieses hat sich erneut auf einer länderübergreifenden Veranstaltung zum Thema „Kulturfördergesetz“ gezeigt, die am 13. Juni 2017 im Landesmuseum Mainz stattfand.
Eingeladen hatte die in Rheinland-Pfalz ansässige Landesarbeitsgemeinschaft Soziokultur und Kulturpädagogik e.V. zu einem Vortrag über die Gründung und das bisherige Wirken der Kulturkonferenz. Das Interesse an dem aus 21 Mitgliedern bestehenden Kultur-Dachverband ist ausgesprochen groß, was ebenfalls in der sich anschließenden Diskussion mit den anderen Referenten Jörg Dietrich, Geschäftsführer des Kulturrats Thüringen e.V., Peter Landmann, Abteilungsleiter der Staatskanzlei Nordrhein-Westfalen a. D. und Jörg Sievers, ehemaliger Abteilungsleiter im Kultusministerium Niedersachsen, deutlich wurde. „Gerade die Tatsache, dass viele Forderungen unserer Kulturkonferenz in die Koalitionsvereinbarung 2016-2021 eingeflossen sind oder dass regelmäßige Dialoge mit dem Kulturstaatsminister stattfinden, wurde mit großem Interesse wahrgenommen“, so der Vorsitzende der Kulturkonferenz, Dr. Christian Reineke. „Die kulturpolitische Etablierung eines alle kulturellen Sparten umfassenden Dachverbandes dieser Größenordnung als zentraler Ansprechpartner für die Landesregierung und den Landtag zählt u.a. in Rheinland-Pfalz noch zur Zukunftsmusik. Auch in diesem Punkt hat Sachsen-Anhalt somit eine bundesweite Modellrolle inne.“



Kulturkonferenz im Dialog mit der BKJ und Staatssekretär Schellenberger

7 02 2017

Länderkonferenz: Demokratie und gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken – Bundes- und Landesprogramme entsprechend ausgestalten
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Unter dem Motto „Kulturelle Bildung ermöglichen, sichern und weiterentwickeln“ haben die Landesdachverbände der Kulturellen Bildung vom 2. bis zum 4. Februar 2017 in Magdeburg über Entwicklungsziele, Strategien und Fachaufgaben vor dem Hintergrund gesellschaftlicher Herausforderungen in den Ländern beraten.

Auf Einladung der Landvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung (.lkj)) Sachsen-Anhalt trafen sich Geschäftsführerende und Vorstände der Landesvereinigungen der Kulturellen (Kinder- und Jugend-)Bildung aus zwölf Bundesländern zu ihrer Jahrestagung. Veranstalter der Länderkonferenz der Kulturellen Bildung sind alljährlich die Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung (BKJ) und die Landesvereinigung des gastgebenden Landes. Die Vorsitzende der .lkj) Sachsen-Anhalt, Katrin Brademann, begrüßte die Gäste im Roncalli-Haus und unterstrich, dass der Austausch der Länderstrukturen für gemeinsames erfolgreiches Handeln notwendig sei.

Vertreter des Landes und der Kulturkonferenz Sachsen-Anhalt zu Gast
Als Vertreter der Landesregierung Sachsen-Anhalts war Kulturstaatssekretär Dr. Gunnar Schellenberger bei der Länderkonferenz zu Gast. Er unterstrich die Bedeutung der Kulturellen Bildung und der Arbeit der .lkj) Sachsen-Anhalt e. V. und betonte, dass es gelungen sei, die Förderung der Kultureinrichtungen im Land für die Jahre 2017 und 2018 nicht nur zu sichern, sondern zu erhöhen – wenn das Parlament im März den geplanten Haushalt verabschiedet. Ebenfalls zu Gast war der Vorsitzende der Kulturkonferenz Sachsen-Anhalt e. V., Christian Reineke. In der Kulturkonferenz haben sich die wichtigsten zivilgesellschaftlichen Kulturakteure des Landes zusammengeschlossen und machen sich gemeinsam nicht nur für Kunst und Kultur, sondern auch für ein demokratisches Sachsen-Anhalt stark. Die Konferenz, so Reineke, sorge dafür, dass Landesregierung und -politik sich kontinuierlich mit Fragen der Kulturellen Bildung und Kulturförderung auseinandersetzten.

Recht auf kulturelle Teilhabe verteidigen
Die Teilnehmenden waren sich einig, dass die Träger Kultureller Bildung sich politisch positionieren und für die Stärkung der Demokratie und des gesellschaftlichen Zusammenhalts sowie für die Anerkennung von Diversität eintreten müssen. Angesichts des Erstarkens demokratiefeindlicher und rechtspopulistischer Kräfte in Deutschland und Europa müsse das Recht aller Kinder und Jugendlichen auf kulturelle Teilhabe als unverzichtbares gesellschaftspolitisches Ziel verteidigt und weiterverfolgt werden. Die Akteure der Kulturellen Bildung in Bund und Länder setzen sich daher für die aktive Partizipation von Kindern und Jugendlichen ein und engagieren sich vor Ort ebenso wie auf Landes- und Bundesebene für eine Verantwortungsgemeinschaft von Jugend, Kultur und Bildung.

Kultur macht stark: Servicestellen ausbauen
Als ein wichtiges Instrument für mehr Teilhabegerechtigkeit begrüßten die Landesdachstrukturen der Kulturellen Bildung die Neuauflage von „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ (2018–2022). Bei der Ausgestaltung des Bundesprogramms müsse durch die intensive Einbindung zivilgesellschaftlicher Verbänden und politischer Akteure auf Landes- und auf kommunaler Ebene dafür Sorge getragen werden, dass diversitätsbewusste und die Gemeinschaft stärkende Konzepte entstehen, die über die Programmlaufzeit hinaus tragfähig sind. Dafür sei der Ausbau von Servicestellen notwendig, die bei den Landesdachstrukturen Kultureller Bildung angegliedert sind.



Kulturvereine- und Verbände sollen gestärkt werden

12 01 2017

Auf eine große Anfrage der oppositionellen Fraktion DIE LINKE im Landtag Sachsen-Anhalt hat die Landesregierung geantwortet. Im Wortlaut findet sich dieser Vorgang hier (externer Link)

Die LINKE hat dazu eine Pressekonferenz gemeinsam mit Expert*innen – darunter Christian Reineke (Vorsitzender der Kulturkonferenz Sachsen-Anhalt e. V.) durchgeführt. Unter dem Titel „Linke diskutiert zusätzliche Förderung in Sachsen-Anhalt“ berichtet die Mitteldeutsche Zeitung (Halle) darüber (Externer Link) und kommentiert diese Initiative. Zitat Christian Eger: „Die Linke drängt auf eine Stärkung der institutionellen Kulturförderung im Land. Zu den zehn fest finanzierten Vereinen und Verbänden, zu denen etwa der Landesheimatbund und der Museumsverband gehören, sollen kurzfristig drei, später einige mehr hinzukommen. Damit folgt die Linke nicht der Devise der Regierung, die meint, dass der Förder-Zug voll sei. Dass eine neue Förderung nur möglich sei, wenn ein anderer aussteige.

Der Vorstoß der Linken ist richtig. Und er erfolgt zur richtigen Zeit: nämlich in einer Phase der kulturpolitischen Entspannung. Die Zeiten eines mutwilligen Spardiktates sind vorüber. Es lässt sich auch sachlich miteinander reden. In diesem Fall über eine Sicherung der Dachverbände, die die kulturelle Infrastruktur des Landes in seiner Breite befördern können.

Es wird von Halle und Magdeburg aus oft übersehen, dass Sachsen-Anhalt größer ist als man selbst. Und zwar: viel größer. Sachsen-Anhalt ist ein „Flächenland“. Der kulturelle Ernstfall ereignet sich im Mansfeld, im Harz oder in der Altmark. Dort zu helfen, ist wichtig. Von anderen Ostländern ließe sich einiges lernen. Sogar vom kulturell wenig verwöhnten Mecklenburg-Vorpommern. “ Quelle MZ  ©2017

Die Berichterstattung der Magdeburger Volksstimme ergänzt die Informationen mit dem Beitrag „Linke will Kulturförderung durchsetzen“ (externer Verweis)

Die Pressestelle der Fraktion DIE LINKE gibt folgenden bebilderten Bericht heraus – externer Link

Überregional wird die Debatte in DIE WELT und bei FOCUS ONLINE präsentiert.

 



Haushalt 2017: Verbände fordern Klarheit

22 11 2016

OFFENER BRIEF DER TRÄGER DER JUGEND-, SOZIAL- UND
KULTURARBEIT, INTEGRATIONSARBEIT UND DER ENGAGEMENTFÖRDERUNG

Magdeburg, 21.11.2016. Mit einem Offenen Brief wenden sich landesweite
gemeinnützige Träger Sachsen-Anhalts an die Landesregierung und den Landtag.
Die Vereine und Verbände erwarten neben einer umgehenden Lösung für die
ungeklärte Haushaltssituation auch eine generelle Debatte über die Rolle von
Jugend-, Sozial- und Kulturarbeit im Land.

In einem Offenen Brief von

  • Auslandsgesellschaft,
  • fjp>media,
  • Landesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen,
  • Landesvereinigung kulturelle Kinder- und Jugendbildung,
    Landesnetzwerk Migrantenorganisationen,
  • Miteinander – Netzwerk für Demokratie und Weltoffenheit,
  • Kompetenzzentrum geschlechtergerechte Kinder- und Jugendhilfe
  • Kinder- und Jugendring

wenden sich die Träger mit dem Aufruf um einen verbindlichen Dialog an Landesregierung und Landtag.

„Wir sehen uns als zentrale Pfeiler der demokratischen Zivilgesellschaft des Landes,
leisten einen wichtigen Beitrag für gesellschaftliche Aufgaben hier. Damit stiften wir
Identität und Heimatgefühl für die Menschen in Sachsen-Anhalt. Über 1.600
Ehrenamtliche engagieren sich in unseren Projekten und Angeboten. Außerdem sind wir,
ebenso wie Unternehmen, auch Investoren und Arbeitgeber“, erklärt Anne Haertel, Vorsitzende
des Kinder- und Jugendrings Sachsen-Anhalt für das Trägerbündnis. Allein 3,8
Millionen Euro an Dritt- und Eigenmittel investieren die im Brief genannten Vereine
jährlich, beschäftigen über 130 Menschen. Trotzdem komme es jedes Jahr zu prekären
Situationen aufgrund später Förderung, stünden Projekte und Arbeitsplätze jährlich auf
der Kippe. Oft fühlen sich die Verbände nicht Ernst genommen und anerkannt.
Deswegen sei es wichtig, Selbstverständnis und Verständnis der Arbeit und Rolle von
Jugend-, Sozial- und Kulturarbeit, Integrationsförderung und Engagementförderung
gemeinsam mit Politik und Trägern zu diskutieren. Dazu lädt das Trägerbündnis die
Mitglieder des Landtages und der Landesregierung ein. Akut erwartet das Bündnis
wegen des noch nicht beschlossenen Haushaltes kurzfristige Lösungen für die
Förderbescheide.

Den Offenen Brief gibt es im Internet unter diesem Link.



Kulturpolitik: Große Anfrage zur Förderung der Verbände

2 11 2016

Im Landtag von Sachsen-Anhalt die Fraktion DIE LINKE eine Große Anfrage eingereicht (Drucksache 7/500 vom 25. Oktober 2016). Im Mittelpunkt steht die Auswertung der externen Evaluation der durch das Land Sachsen-Anhalt institutionell geförderten Vereine und Verbände im Kulturbereich. Das Dokument im Wortlaut: Externer Link

Eine „Kleine Anfrage“ der SPD-Fraktion zur „Geschlechtergerechtigkeit im Kulturbereich“ wurde von der Landesregierung Ende Oktober 2016 bereits beantwortet – im Wortlaut: Externer Link



Kulturminister ernennt fünf Engagementbotschafter

23 09 2016

Bei einem Festakt in der Staatskanzlei in Magdeburg wurden am 21. September 2016 die neuen „Engagementbotschafter Kultur“ durch Kulturminister Rainer Robra berufen. Organisiert von der Arbeitsgruppe „Bürgerschaftliches Engagement in der Kultur (AG BEK) unter der Leitung von Dr. Annette Schneider-Reinhardt wurden fünf Persönlichkeiten benannt:

  • Martin Hoffmann (Magdeburg) für Soziokultur;
  • Thomas Stieghahn (Magdeburg) für freies Theater;
  • Helmut Qual (Sangerhausen) Bereich Tourismus;
  • Erhardt Berner (Dessau) Bereich Mundartpflege;
  • Hennig Krüger (Kalbe) Kultur- und Heimatpflege.

Ausführliche Berichte: Hier und hier